BAT Pro Zwischenfrüchte sichern Stickstoff in der Fruchtfolge
BAT Pro Zwischenfrüchte sichern Stickstoff in der Fruchtfolge
Stand 12.06.2026
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Die aktuell preislich angespannte Düngersituation stellt die Landwirtschaft vor zunehmende Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, Nährstoffe effizient einzusetzen und Verluste zu vermeiden. Zwischenfrüchte schützen Nährstoffe durch ihre hohe Biomasse sowie deren intensive Durchwurzelung vor Auswaschung über Winter und reduzieren Stickstoffverluste innerhalb der Fruchtfolge. Ihr hohes Potenzial zur Nährstoffsicherung hängt dabei entscheidend vom rechtzeitigen Zeitpunkt der Etablierung sowie von der Artenzusammensetzung ab. Je nach Standort und Entwicklung können Zwischenfrüchte 40-155 kg N/ha speichern.
Saattermine im Foto: Links 17. Juni / Mitte 23. Juli / Rechts 29. August
Bedeutung von Zwischenfrüchten für den verfügbaren Stickstoff
Eine sorgfältige Etablierung von Zwischenfrüchten ist die Grundlage, um deren vielfältigen Vorteile optimal auszuschöpfen. Einsparungen am falschen Ende mindern die positiven Effekte deutlich.
Je früher der Saattermin erfolgt, desto mehr Zeit haben Zwischenfrüchte, ihr volles Ertragspotenzial zu erreichen. Ein früher Saattermin liegt im Juli.
Die Zwischenfruchtmischung BAT Pro Kartoffel N+ (Ölrettich, Sommerwicke) speichert bei einem Saattermin Mitte Juli bis zu 153 kg N/ha, während bei einem späteren Saattermin Ende August aufgrund der geringeren Biomassebildung nur noch 75 kg N/ha erreicht werden.
Neben dem optimalen Saattermin hat auch die Artenzusammensetzung einen Einfluss auf die Stickstoffspeicherung. Die Ergebnisse daraus sind auf der unteren Grafik sichtbar.
Zwischenfruchtmischungen ohne Leguminosen halten bereits durch ihre ausgeprägte ober- und unterirdische Biomasseentwicklung Stickstoff zuverlässig im Kreislauf.
Leguminosen erweitern diesen Effekt, indem sie Stickstoff aus der Luft fixieren und so einen zusätzlichen Stickstoffgewinn für die Fruchtfolge garantieren. Während die Mischung BAT Pro Phacelia Top ohne Leguminose (Phacelia, Ramtillkraut) bereits 40 kg N/ha sichert, speichert BAT Pro Alexelia mit Leguminose (Alexandrinerklee, Phacelia) mit 95 kg N/ha mehr als doppelt so viel Stickstoff. Zudem mobilisiert Phacelia durch ihre starke Wurzelaktivität schwer verfügbaren Phosphor im Boden und verbessert die generelle Nährstoffverfügbarkeit.
Die Kombination aus viel Biomasse und Leguminose bietet die optimale Leistung zur Stickstoffkonservierung.
Der in der Zwischenfrucht gebundene Stickstoff muss über die gesamte Fruchtfolge betrachtet werden und nicht nur auf die direkte Folgefrucht. Bevor der Stickstoff pflanzenverfügbar wird, muss zunächst die Biomasse durch das Bodenleben mineralisiert werden. Abhängig vom C/N-Verhältnis erfolgt die Nährstofffreisetzung dabei schneller oder langsamer. Bereits 40–50 % des gespeicherten Stickstoffgehalts können eine Stickstoffnachlieferung von 15–75 kg N/ha für die Folgekultur leisten und sind daher nicht zu unterschätzen. Der Stickstoff bleibt im Kreislauf erhalten und erhöht den Vorfruchtwert.
Bei der Verwendung leguminosenhaltiger Zwischenfrüchte ist die N-Anrechnung in der Düngebedarfsermittlung der nachfolgenden Hauptkultur zu beachten. Ab einem bestimmten Leguminosenanteil muss eine Stickstoffnachlieferung angerechnet werden. Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Regelungen, ab welchem Anteil eine Zwischenfruchtmischung als Leguminose einzustufen ist.
Zwischenfrüchte lohnen sich!
Zwischenfrüchte zeichnen sich durch eine besonders intensive Durchwurzelung des Bodens aus und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bodengare. Zwischenfruchtmischungen wie BAT Pro Bienentraum, BAT Pro Legu Duo oder BAT Pro Mais früh überzeugen durch ihre breite Artenzusammensetzung, die eine entsprechend vielfältige Wurzelentwicklung fördert.
Die daraus resultierende stabilere Bodenstruktur führt zu einer besseren Befahrbarkeit und erleichtert die Bodenbearbeitung im Frühjahr. In der Folge können Arbeitszeit- und Dieselverbrauch reduziert und Wasserverluste infolge schonender Bodenbearbeitung vermieden werden. Der Wasser- und Lufthaushalt des Bodens wird verbessert, wovon die folgende Hauptkultur positiv profitiert. Insgesamt liefern Zwischenfrüchte einen hohen Vorfruchtwert.
Mischungen mit Leguminosen
Zusätzlicher Stickstoffgewinn für die Fruchtfolge!
✅ Warum sind Zwischenfrüchte für die Stickstoffbindung wichtig?
Zwischenfrüchte nehmen durch ihre starke Biomasse und Durchwurzelung Stickstoff auf und schützen ihn vor Auswaschung im Winter. So bleiben Nährstoffe im Kreislauf der Fruchtfolge erhalten und Verluste werden reduziert.
✅ Welchen Einfluss hat der Saatzeitpunkt auf den Nutzen von Zwischenfrüchten?
Ein früher Aussaattermin – idealerweise im Juli – ermöglicht eine stärkere Entwicklung der Pflanzen. Dadurch wird deutlich mehr Stickstoff gespeichert als bei später Aussaat, weil mehr Biomasse gebildet wird.
✅ Welche Rolle spielen Leguminosen in Zwischenfruchtmischungen?
Leguminosen erhöhen den Effekt der Stickstoffspeicherung, indem sie zusätzlichen Stickstoff aus der Luft binden. Dadurch steht der Fruchtfolge insgesamt mehr pflanzenverfügbarer Stickstoff zur Verfügung.
Für ggf. oben genannte Anwendungsempfehlungen gilt: Alle Rechte vorbehalten. Keine Weitergabe an Dritte! Alle Angaben wurden nach bestem Wissen erstellt. Die Umsetzung erfolgt auf eigenes Risiko. Die Gebrauchsanweisung der Produkte wird durch diese Empfehlung nicht ersetzt und muss unbedingt eingehalten werden.
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