Beste Keimhemmung im Kartoffellager

Das frühzeitige Keimen von Lagerkartoffeln muss unbedingt verhindert werden, um Qualitätsverluste bei Speisekartoffeln und unnötige Sortierverluste beim eigenen Pflanzgut zu vermeiden. Mit passenden Keimhemmern kann dies wirkungsvoll erreicht werden. Bewährt hatte sich dabei unter anderem der Einsatz des Keimhemmers 1,4-Sight. Dessen Einsatz war vorübergehend aus Brandschutzgründen nicht erlaubt. Jetzt hat das Mittel seine Zulassung wieder erhalten und es darf wie zuvor für die Heißvernebelung verwendet werden, allerdings nur noch mit elektrisch angetriebenen Geräten. myAGRAR bietet unabhängig davon mit BIOX-M als interessante Alternative im Onlineshop einen natürlichen Keimhemmer auf Basis von Grüne-Minze-Öl an.

Praxistipps für die Einlagerung von Kartoffeln

Durch die Einlagerung von Speise- und Veredlungskartoffeln lässt sich die Ernte über einen längeren Zeitraum vermarkten. Dadurch können in der Summe oft höhere Verkaufspreise erzielt werden. Allerdings muss der Landwirt stets ein wachsames Auge auf sein Lager haben: Kartoffeln haben einen Wassergehalt von über 75 %. Das macht sie äußerst anfällig für Schimmel- und Fäulnispilze. Durch bei der Ernte auftretende Beschädigungen können Schaderreger ins Lager gelangen. Hinzu kommt, dass die Belüftungsmöglichkeiten mit „kalter“ Außenluft zur Wärmeabfuhr aus dem Lager aufgrund zunehmend wärmerer Herbst- und Wintermonate häufig nicht mehr ausreichend sind. Das Risiko erhöhter Keimbereitschaft steigt dadurch. Gleichzeitig nimmt die Gefahr von Lagerkrankheiten, wie Silberschorf oder Knollennässfäule, zu. Mögliche Folgen sind deutliche Qualitätsminderungen und Preisabschläge bis hin zu Totalverlusten.

Voraussetzungen für die Kartoffellagerung auf dem eigenen Betrieb

Erste Voraussetzung für die Kartoffellagerung ist das Vorhandensein von Lagerkapazitäten in Form von Lagerboxen oder Kartoffelkisten. Vor der Einlagerung empfehlen sich die gründliche Reinigung des Lagers und der Kisten mit dem Hochdruckreiniger und eine anschließende Desinfektion. Grund dafür: Erde kann mit Krankheitserregern behaftet sein und an den Kartoffelkisten selbst können Bakterien aus dem letzten Bestand überlebt haben und neu eingelagerte Kartoffeln infizieren.
Um die Lagertemperatur zu halten oder eine gezielte Temperaturabsenkung im Lagerraum zu erzielen, ist der Einsatz einer maschinellen Kühlung unabdingbar. Nur so kann die Qualitätserhaltung über mehrere Monate bei kühlen Temperaturgraden gewährleistet werden. Um Energiekosten nicht unnötig in die Höhe zu treiben, wird die maschinelle Kühlung meist durch eine Außenluftkühlung unterstützt.

Kartoffeln trocknen und von Erde befreien

Kartoffeln, die über einen längeren Zeitraum hinweg eingelagert werden sollen, müssen schalenfest sein. Durch Hitzeperioden und anschließenden Regen, kann Losschaligkeit auftreten. Krankheitserreger können die Kartoffel dann direkt angreifen. Die Knollen sollten daher nach der Ernte mit Hilfe von kühler Außenluft und entsprechender Gebläseleistung direkt getrocknet werden. Nassfaule Kartoffeln müssen sofort aussortiert werden, um eine Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden.

Lagertemperatur und Luftfeuchte müssen stimmen

Die Lagertemperatur hat großen Einfluss auf eine erfolgreiche Kartoffellagerung. Optimal liegt sie zwischen 4 °C und 8 °C. Bei zu hohen Lagertemperaturen verdunstet das durch die Atmung gebildete Wasser. Die Kartoffeln verlieren an Gewicht und werden runzelig. Außerdem werden Keimhemmstoffe abgebaut, sodass Triebe gebildet werden. Die Keimung muss unbedingt vermieden werden. Mit BIOX-M hat myAGRAR einen natürlichen Keimhemmer auf Basis von Grüne-Minze-Öl für Kartoffeln entwickelt: myAGRAR Onlineshop | BIOX-M 20 l | online kaufen.
Keimende Kartoffeln enthalten Solanin, einen giftigen Stoff, der hitzestabil ist und somit trotz Kochen, Braten oder Frittieren noch in der Knolle steckt. Diese Ware ist nicht oder nur mit großen Abschlägen verkaufsfähig. Je älter und schrumpeliger die Kartoffel, desto höher der Solanin-Anteil. Mit dem Keimhemmer BIOX-M kann Keimen entgegen gewirkt werden. Die Anwendung des natürlichen Produkts erfolgt im Heißnebelverfahren mit Electrofogger und kann bis zu elf Mal wiederholt werden. BIOX-M kann sowohl im konventionellen als auch ökologischen Kartoffelanbau eingesetzt werden. Der Keimhemmer verfügt über keinerlei Rückstände.
Die Luftfeuchtigkeit sollte zu allen Zeitpunkten der Kartoffellagerung gleich sein und zwischen 90 % und 95 % liegen. So kann die Wasserabgabe der Kartoffeln durch die Transpiration begrenzt werden. Kondensation sollte im Lager und an den Kartoffeln vermieden werden. Durch gezielte Belüftungsmaßnahmen können entstehende Stoffwechselprodukte wie Wasserstoff, Kohlendioxid und Wärme entfliehen. Insgesamt brauchen Kartoffeln ausreichend Sauerstoff – zum Atmen und zur Bildung von Abwehrstoffen gegen beispielsweise Bakterienbefall.

Regelmäßige Kontrolle

Die regelmäßige Kontrolle aller Lagerbereiche ist wichtig, um bei Veränderungen rechtzeitig handeln zu können. Neben der Kontrolle der Lagertemperatur sollte auf regelmäßige Lüftungszeiten und vor allem auch eine optimale Luftverteilung im Lager geachtet werden. Das Ziel einer optimalen Lagernutzung bringt häufig eine eingeschränkte Luftverteilung im Lager mit sich. Wer das Lager zu voll packt, riskiert unnötige Schäden. Diese gilt es regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. Für kritische Bereiche kann die Luftbewegung durch zusätzliche Deckenventilatoren oder Standgebläse geschaffen werden.

 

  1. BIOX-M BIOX-M
    1.279,00 €
    zzgl. 19% MwSt.
    63,95 € / 1 l

Stand 2020

Das Wichtigste in Kürze: 

✅Worauf sollte man bei der Lagerung von Kartoffeln achten?

Speisekartoffeln und Veredlungskartoffeln sollten nur in ein sauberes und hygienisch einwandfreies Kartoffellager eingelagert werden. Gleich nach der Ernte ist für ein Herunterkühlen sowie eine optimale Lagertemperatur und Luftfeuchte zu sorgen. Die Luftfeuchtigkeit sollte zu allen Zeitpunkten der Kartoffellagerung gleich sein und zwischen 90 % und 95 % liegen. Bei Bedarf sollte rechtzeitig ein natürlicher Keimhemmer eingesetzt werden. Hierfür bietet sich Biox-M aus dem myAGRAR Onlineshop an.

✅Welchen natürlichen Keimhemmer sollte man einsetzen, um das Keimen von Kartoffeln zu verhindern?

Mit dem natürlichen Keimhemmer BIOX-M kann Keimen entgegen gewirkt werden. MyAGRAR hat BIOX-M auf Basis von Grüne-Minze-Öl für Kartoffeln entwickelt. Die Anwendung des natürlichen Produkts erfolgt im Heißnebelverfahren mit Electrofogger und kann bis zu elf Mal wiederholt werden. BIOX-M kann sowohl im konventionellen als auch ökologischen Kartoffelanbau eingesetzt werden. Der Keimhemmer hinterlässt keine Rückstände. Das Produkt ist im myAGRAR-Onlineshop zu bestellen.