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Vergrämungsmittel gegen Wild: Effektiver Einsatz und Schutz für den Acker!

Wildschäden gehören zu den größten Ertragsrisiken im landwirtschaftlichen Ackerbau. Was für viele Wildtiere eine schmackhafte Mahlzeit ist, bedeutet für den Landwirt oft einen großen finanziellen Verlust. Die Kosten für Wildschäden in Deutschland gehen jedes Jahr weit in die Millionen. Wie können sich Landwirte davor schützen? Der myAGRAR-Tipp gegen Wildschäden: Wir empfehlen den Einsatz von Vergrämungsmitteln. Der Einsatz von Vergrämungsmitteln gegen Wild trägt zur gezielten Vertreibung von Schwarz-, Reh- und Rotwild sowie Hase, Kaninchen & Co bei. Mögliche Schäden können so deutlich reduziert werden. Im myAGRAR-Onlineshop finden Sie hier alle Mittel für die unterschiedlichen Problemfelder und im Folgenden alle Informationen zum Einsatz:

Welches Vergrämungsmittel beugt welchem Wildschaden vor?

Wichtig ist die sorgfältige Auswahl des passenden Mittels: nicht jedes Produkt wirkt bei allen Tierarten. Eine große Rolle spielen zudem die Wirkungsweise und -dauer des jeweiligen Mittels. Wildschweine, die nachts auf dem Acker über Mais, Kartoffeln, Hafer oder Weizen herfallen und Rehe, die junge Pflanzentriebe abfressen – keine schöne Vorstellung für Ackerbauern. Um entsprechende Schäden an Pflanzen und Böden sowie Ertragseinbußen zu verhindern, können Landwirte Fernhalte- und Vergrämungsmittel einsetzen. Wichtig zu wissen: Für einige der Mittel gelten aufgrund der Inhaltsstoffe Warnhinweise zur Handhabung. Andere Produkte wiederum basieren auf natürlichen Komponenten wie beispielsweise tierischen Proteinen oder ätherischen Ölen. Sie sind biologisch abbaubar und für Menschen, Tiere und die Umwelt völlig ungefährlich.

Wirkungsweisen: Geruch, Optik und Akustik

Die Vergrämung von Wild über Duftstoffe ist die gängigste Wirkungsweise. Hier werden Aromen eingesetzt, die für die Tiere schwer zu ertragen sind und dadurch abschreckend wirken. Eine besondere Form der Abschreckung bieten Vergrämungsmittel mit einer kombinierten Wirkungsweise. Spezielle doppellagige Alustreifen bieten beispielsweise eine Kombination aus geruchlicher, optischer und akustischer Vergrämung: Sie verfügen über Depots zur Aufnahme von Wildvergrämungsmitteln, erzeugen Lichtreflektionen und schrecken das Wild durch die Geräusche beim Aufeinanderschlagen geeigneter Bauteile ab.

Vergrämungsmittel, die ausgebracht oder an einer Stelle deponiert werden, können im Spritz-, Streich-, Tauch- oder Streuverfahren ausgebracht werden. Sie werden entweder auf der kompletten Fläche angewendet oder als Duftbarriere in Form eines breiten Duftstreifens um die zu schützende Fläche herum.

Vergrämungsmittel im Grünland schützen Rehkitze

Der Einsatz von Vergrämungsmitteln im Grünland dient einem anderen Zweck als dies bei der Abwehr von Wildschäden in Feldfrüchten der Fall ist. Denn auf Mähwiesen fällt die Aufzuchtszeit von Rehkitzen ab Anfang Mai genau mit der Zeit des ersten Grünlandschnitts zusammen. Konflikte sind vorprogrammiert, da sich die Kitze nach der Geburt einen Liegeplatz im hohen Gras suchen, an dem sie – gut getarnt durch ihr Fleckenfell – regungslos verharren. Der Einsatz von Vergrämungsmitteln kurz vor der Mahd sorgt dafür, dass die Wildtiere den Bereich verlassen und sich in Sicherheit bringen.

Produktempfehlungen für Vergrämungsmittel aus dem myAGRAR-Sortiment

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Wildschwein-Stopp Kombiset

Es beinhaltet zwei verschiedene Vergrämungsmittel und Aluminiumstreifen für die Anwendung der Duftkonzentrate. Das Mittel kann in Mais, Wein und Kartoffeln, sowie auf Naturgrundstücken und in Gärten zur Anwendung kommen. Das Duftkonzentrat wird auf Filzdepots der speziellen Aluminiumstreifen aufgetragen.

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Kornitol rot

Wird zum Schutz vor Schwarzwild, Rotwild, Hasen, Kaninchen und Vögeln eingesetzt. Das Mittel wird auf Kornitol-Strips aufgetragen und gibt kontinuierlich über lange Zeit Duftstoffe ab. Die Strips werden um die zu schützende Fläche verteilt und es ist ein ganzjähriger Einsatz des Produkts möglich.

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WildStop

Wirkt gegen Rot- und Schwarzwild, Füchse, Hasen, Marder, Wildschweine, Ratten, Wühlmäuse, Maulwürfe und weitere Wildtiere. Das Vergrämungsmittel mit seinem Duftkonzentrat behält seine Wirkung je nach Wetterlage bis zu 12 Wochen.


Das Wichtigste in Kürze:

✅ Welche Arten von Vergrämungsmitteln gegen Wild gibt es?

Vergrämungsmittel können durch akustische und optische Signale oder abschreckenden Geruch Wildtiere fern halten. Durch Alustreifen oder besondere Strips, auf die Vergrämungsmittel aufgetragen wird, werden die verschiedenen abschreckenden Maßnahmen kombiniert.

✅ Wie können Landwirte ihren Acker vor Wildschäden schützen?

Durch den Einsatz von Vergrämungsmitteln können Wildtiere von Ackerflächen ferngehalten werden. Instinktiv meiden Wildtiere bestimmte Signale. Das können optische und akustische Signale sowie Gerüche sein. Durch das Aufstellen von Pfählen in Abständen von 8-15m, an denen Aluminiumstreifen oder speziellen Strips befestigt sind, die zusätzlich jeweils mit Vergrämungsmittel bestückt sind, wird das Wild von den umrandeten Fläche ferngehalten.

✅ Gewöhnt sich Wild an Vergrämungsmittel?

Bei Wildtieren kann ein Gewöhnungseffekt eintreten, wenn sie permanent dem gleichen Duftstoff ausgesetzt sind. Daher kann es sinnvoll sein von Zeit zu Zeit unterschiedliche Vergrämungsmittel mit verschiedenen Duftstoffen einzusetzen. So wird das Wild langfristig von der zu schützenden Fläche ferngehalten.


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Stand: 09.06.2022