Frühe Herbizidstrategie im Winterweizen mit Bridge Extra® 50 WG

Stand 07.09.2026

Die wirksame Bekämpfung von Ungräsern und Unkräutern beginnt im Winterweizen bereits zur Aussaat im Herbst. Insbesondere Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Ausfallraps und zahlreiche zweikeimblättrige Unkräuter können frühzeitig Konkurrenz um Wasser, Nährstoffe und Licht ausüben und bereits zu Beginn enormen Druck auf die gedrillten Kulturen ausüben. Gleichzeitig wächst die Bedeutung eines durchdachten Resistenzmanagements, um die Wirksamkeit vorhandener Herbizidwirkstoffe langfristig zu erhalten.

Mit Bridge Extra® 50 WG steht für den Herbst eine Herbizidlösung zur Verfügung, die sowohl durch ihre Wirkungsweise als auch durch ihre flexible Einbindung in unterschiedliche Herbizidstrategien überzeugt. Das Produkt enthält 500 g/kg Flumioxazin und wirkt daher über Blatt und Boden.

Frühe Anwendung für saubere Bestände 

Bridge Extra® 50 WG ist für die Anwendung in Winterweichweizen im Herbst zugelassen und kann sowohl vor als auch nach dem Auflaufen bis BBCH 14 eingesetzt werden. Die Kombination aus Boden- und Blattwirkung ermöglicht eine breite Erfassung bereits aufgelaufener sowie keimender Unkräuter. Die Wirkungsverteilung liegt bei etwa 30 % Blatt- und 70 % Bodenwirkung.

Gerade in Jahren mit langanhaltender Herbstkeimung bzw. kurzer Vegetationsruhe kann eine frühe Unkrautbekämpfung dazu beitragen, den direkten Konkurrenzdruck auf den jungen Weizenbestand deutlich zu reduzieren.

Schnelle und gründliche Wirkung 

Ein wesentlicher Vorteil von Bridge Extra® 50 WG ist seine schnelle und zuverlässige Wirkung gegen wichtige Herbstunkräuter und Windhalm. Das Produkt zeigt eine gute bis sehr gute Wirkung gegen zahlreiche wirtschaftlich relevante Arten wie Ausfallraps, Ehrenpreis-Arten¹⁾, Erdrauch²⁾, Kamille³⁾, Klatschmohn⁴⁾, Klettenlabkraut⁵⁾, Stiefmütterchen⁶⁾, Taubnessel⁷⁾ und Vogelmiere⁸⁾. Auch Windhalm⁹⁾ wird von Bridge Extra® 50 WG sicher erfasst.

Mit seiner Basiswirkung auf Ackerfuchsschwanz und Weidelgras ist Bridge Extra® 50 WG zudem ein geeigneter Tankmischpartner in der Strategie zur Ungrasbekämpfung. Durch die Bodenwirkung werden zusätzlich auflaufende Unkräuter erfasst, was die Dauerwirkung der Maßnahme unterstützt.

Wichtiger Baustein im Resistenzmanagement 

Die Anforderungen an ein nachhaltiges Resistenzmanagement nehmen kontinuierlich zu. Der Wirkstoff Flumioxazin in Bridge Extra® 50 WG gehört zur HRAC-Gruppe 14 (PPO-Hemmer) und bietet damit eine andere Wirkungsweise als zahlreiche andere Standardprodukte im Herbst. Der gezielte Einsatz kann dazu beitragen, den Wirkstoffwechsel innerhalb der Fruchtfolge nachhaltig zu verbessern und den Selektionsdruck auf einzelne Wirkstoffgruppen dadurch deutlich zu reduzieren.

Insbesondere in Betrieben mit regelmäßigem Winterweizenanbau und intensiver Herbizidnutzung kann Bridge Extra® 50 WG daher ein sinnvoller Baustein innerhalb einer langfristigen Resistenzstrategie sein.  

Hohe Flexibilität durch zahlreiche Mischpartner 

Ein weiterer Vorteil liegt in den breiten Kombinationsmöglichkeiten. Bridge Extra® 50 WG kann je nach Verunkrautungssituation mit verschiedenen Herbiziden kombiniert werden. Möglich sind beispielsweise Mischungen mit Flufenacet-haltigen Produkten (nur noch im Herbst 2026), CTU-haltigen Herbiziden, Alliance® oder Cleanshot®. Dadurch lässt sich die Bekämpfungsleistung gezielt an das individuell vorhandene Unkraut- und Ungrasspektrum anpassen.

Diese Flexibilität unterstützt eine maßgeschneiderte Herbststrategie und erleichtert die Integration in unterschiedliche betriebliche Ackerbausysteme.  

Einzig im Nachauflauf sollte Bridge Extra® 50 WG nicht mit EC-Formulierungen und Additiven gemischt werden.

Keine Nachbauprobleme in der Fruchtfolge 

Neben der Wirkung spielt auch die Fruchtfolgeverträglichkeit eine wichtige Rolle. Im Herbst behandelte Flächen können nach der Ernte im Rahmen der üblichen Fruchtfolge wieder bestellt werden. Auch bei einem notwendigen Umbruch sind Sommergetreide, Sommerraps, Mais, Kartoffeln und Rüben als Nachbaukulturen uneingeschränkt möglich. Darüber hinaus kann natürlich auch problemlos der Anbau von Zwischenfrüchten erfolgen.

Diese Flexibilität schafft Planungssicherheit und reduziert Einschränkungen bei der weiteren Fruchtfolgegestaltung. 

Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis 

  1. Bridge Extra 50 WG
    11
    Bridge Extra 50 WG
    111,62 €
    zzgl. 19% MwSt.zzgl. Versandkosten
    346,00 € / 1 kg

Für viele Betriebe bleibt die Wirtschaftlichkeit am Ende der entscheidende Faktor bei der Herbizidwahl. Durch die niedrige Aufwandmenge von 60 g/ha, die breite Wirkung und die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten bietet Bridge Extra® 50 WG ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichzeitig kann das Produkt gezielt zur Optimierung bestehender Herbststrategien genutzt werden.

Anwendungsempfehlung

* Exakte Saatgutablage und Abdeckung zwingend erforderlich!

Fazit 

Bridge Extra® 50 WG ist eine interessante Option für die frühe Herbstbehandlung im Winterweizen. Die Kombination aus schneller und gründlicher Wirkung, Blatt- und Bodenaktivität, guter Mischbarkeit sowie der Einbindung in moderne Resistenzmanagement-Konzepte macht das Produkt zu einem vielseitigen Baustein in der Unkraut- und Ungrasbekämpfung. Ergänzt durch die hohe Fruchtfolgeflexibilität und das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis bietet Bridge Extra® 50 WG eine starke praxisorientierte Lösung für Landwirte und Berater. Für 2027 wird zudem eine Zulassungserweiterung für Bridge Extra® 50 WG in Wintergerste, Wintertriticale und Winterroggen erwartet. Die langfristige Zulassung bis 2037 schafft zusätzliche Planungssicherheit und macht Bridge Extra® 50 WG somit zu einem optimalen langfristigen Baustein im Unkrautmanagement.



Das Wichtigste in Kürze

✅ Wann sollte Bridge Extra® 50 WG im Winterweizen eingesetzt werden?

Bridge Extra® 50 WG ist für den Einsatz im Herbst vorgesehen und kann vor sowie nach dem Auflaufen bis BBCH 14 angewendet werden. Eine frühe Behandlung hilft, Unkräuter und Ungräser frühzeitig zu bekämpfen und den Konkurrenzdruck im Bestand zu reduzieren.

✅ Gegen welche Unkräuter und Ungräser wirkt Bridge Extra® 50 WG?

Das Herbizid wirkt gegen viele wichtige Herbstunkräuter wie Ausfallraps, Kamille, Klettenlabkraut und Vogelmiere. Zudem erfasst es Windhalm sicher und unterstützt die Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz und Weidelgras.

✅ Warum ist Bridge Extra® 50 WG für das Resistenzmanagement interessant?

Der enthaltene Wirkstoff Flumioxazin gehört zur HRAC-Gruppe 14 und bietet eine andere Wirkungsweise als viele Standardherbizide. Dadurch kann der Wirkstoffwechsel verbessert und der Selektionsdruck auf einzelne Wirkstoffgruppen reduziert werden.

Für ggf. oben genannte Anwendungsempfehlungen gilt: Alle Rechte vorbehalten. Keine Weitergabe an Dritte! Alle Angaben wurden nach bestem Wissen erstellt. Die Umsetzung erfolgt auf eigenes Risiko. Die Gebrauchsanweisung der Produkte wird durch diese Empfehlung nicht ersetzt und muss unbedingt eingehalten werden.